Sonntag, 27. Juli 2014

Anleitung für süße Stoffblumen

Hier mal was für Zwischendurch, super geeignet für ruhige Sommerabende im Garten oder vor dem Fernseher!
Als ich damals mein grünes Blumenkleid genäht habe, habe ich ab und zu ein paar Fotos gemacht, um die Herstellung der Blumen zu dokumentieren.
Hier also eine kurze Anleitung dazu! :)

1. Stoffquadrate in der Farbe deiner Wahl ausschneiden, dabei besser einen relativ dünnen Stoff verwenden. Das werden die Blütenblätter.

2. Jedes Quadrat zwei Mal mit den Ecken aufeinander falten und an der einen offenen Seite mit einem Heftfaden zusammen nähen. Dann am Faden ziehen, so dass die Dreiecke zusammen gerafft werden.

3. Farblich passende Stoffkreise ausschneiden und auf mehrere der Blütenblätter aufstecken (wie im Bild :)). Auf der Unterseite hab ich ein etwas größeres Quadrat festgesteckt, damit die Seite nicht offen bleibt. Den überstehenden Stoff kann man am Ende ja wegschneiden.

4. Mit einem engen Zickzack-Stich am Rand des Kreises entlang nähen. Je nach Nähmaschine kann das bei so vielen Stofflagen ein bisschen schwierig werden. Da müsst Ihr eventuell auch rumprobieren, bis Ihr die passende Nadelstärke (eher eine stärkere Nadel, z.B. Jeans-Nadel) gefunden habt.

Fertig sind eure Blümchen! Damit lassen sich wie bei mir Kleider verschönern oder auch sommerliche Haarbänder nähen! Auch einzeln an einer Haarspange ein toller Hingucker! :)



Die Blumen habe ich anschließend alle auf ein grünes Kleid genäht - hier ein Work in Progress-Bild:


Das fertige Endprodukt hat die liebe Eva von Dearest Photography hier in tollen Bildern festgehalten. Ihren Blog findet Ihr hier!





Ich hoffe, Ihr habt alles verstanden und habt nun auch Lust, die eine oder andere Blume zu nähen! :)

Freitag, 6. Dezember 2013

DIY: Plätzchenformen selber machen

Viele backen ja gerade zur Weihnachtszeit gerne Plätzchen und ich bin da keine Ausnahme. Zugegeben, ich backe auch das ganze Jahr über gerne Kuchen, Torten, Kekse,... Ich bin einfach ein ziemlicher Carbivore und stehe total auf Kohlenhydrate ^_^'
Vor ein paar Jahren habe ich dann angefangen, jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt eine Plätzchenform zu kaufen (oder zwei... oder drei...). Auch wenn es nur einmal im Jahr ist, sind die Förmchen natürlich relativ teuer und man bekommt nicht alles, was man gerne hätte. Daher war ich umso begeisterter, als ich entdeckt habe, wie man auf ziemlich einfache und kostengünstige selbst Plätzchenformen basteln kann! Hier also die Anleitung dazu:

Ihr geht in den Baumarkt und besorgt euch ein Aluminiumblech. Meins war ca. 1 Meter lang, einige hundert Mikrometer ca. 0,3-0,5 mm dick und hat 3-4 Euro gekostet. Aluminium ist gut geeignet, da es bekanntermaßen ein sehr weiches Metall ist und sich so recht gut biegen und schneiden lässt.
Auf dem Blech markiert Ihr dann mit Hilfe von Bleistift und Lineal Linien, an denen Ihr anschließend entlang schneidet. 2 bis 2,5 cm Höhe finde ich ideal.


Entlang der Linien schneidet Ihr nun 2-3 Mal mit einem Cuttermesser entlang (falls kleine Kinder anwesend sind: lasst euch bitte von Erwachsenen helfen! :D). Ihr müsst das Aluminium dabei nicht durchschneiden, Anritzen reicht vollkommen! Entlang dieser "Sollbruchstelle" könnt Ihr den Aluminiumstreifen dann mehrmals knicken, bis er sich ablöst.
Mit einer Schere schneiden ist übrigens an dieser Stelle nicht so ideal, da es ab einer Gewissen Länge schwierig ist, mit der Schere noch gut voran zu kommen ohne alles zu verbiegen.


Fertig sind eure Aluminiumstreifen! Sucht euch nun am besten mehrere Tools zum Umknicken und Biegen von Kanten - das klappt besser, als es mit der Hand zu knicken und wird meist weniger schief.
Auch hierbei solltet Ihr etwas vorsichtig sein, dass Ihr euch nicht schneidet - die Streifen könnten evtl. scharfe Ecken oder Kanten haben, aber bei mir ist bisher noch nix passiert.


Ab hier sind eigentlich eurer Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Sucht euch Vorlagen im Internet oder denkt euch selber Motive aus und knickt und biegt drauf los! Dabei können recht simple, aber auch relativ komplizierte Plätzchenformen entstehen. Bei den etwas komplizierteren Formen sollte man darauf achten, dass man am Ende nicht zu groß wird - ein paar meiner Formen sind am Ende echt riesig geworden, aber ich esse auch ohne Probleme riesige Plätzchen (Carbivore und so...)


Am Ende schneidet Ihr den Aluminiumstreifen an passender Stelle ab. Zum Verbinden gibt es mehrere Möglichkeiten: Mit passendem Kleber kleben, mit Klebeband verbinden (hält natürlich nicht dauerhaft) oder mit einer speziellen Blechzange verbinden. An manchen Plätzchenformen unten seht Ihr die 2 Löcher von so einer Blechzange.





PS: Die Förmchen sind natürlich auch super geeignet um Seife auszustanzen (nur würde ich sie dann vielleicht nicht mehr für Plätzchen nehmen :D)!



Dienstag, 13. August 2013

'Making of' eines Steampunk-Gewehrs.

Ich hatte vor kurzem bereits eine billige Spielzeugpistole zu Testzwecken modifiziert, die ich eigentlich passend zu meinem Steampunk-Lolita-Outfit für den Japantag 2013 haben wollte. Das hat dann zeitlich nicht ganz hingehauen, fertig gemacht hab ich sie trotzdem. Damals hab ich das gute Stück einfach nur lackiert und bis auf die Nieten nichts groß dran geändert. Hier das Ergebnis:



Nun stand letzte Woche ein Shooting in einer alten Fabrik in besagtem Steampunk-Lolita-Outfit an und da brauchte ich natürlich noch was neues, also wieso nicht eine neue Waffe?
Da der erste Versuch gut geklappt hatte, wollte ich mich diesmal kreativ noch mehr austoben. Ich hatte seit Ewigkeiten so einen Gewehr-Aufsatz für die Wii rumfliegen, den ich mal für einen einzigen Dollar gekauft hab und da ich den eh nie benutzt hab (ich fand die Handhaltung beim Spielen zu anstrengend ^_^'), bot es das ja gerade an, den zu modden (vor allem mit dem Fast-Zahnrad drauf :D). Das hier ist das gute Stück (ein Klick macht die Bilder größer):



Hier also meine vorgehensweise. Am Anfang hab ich mit Schmirgelpapier etwas dran rumgearbeitet, z.B. Grat weg geschmirgelt und ein eingestanztes "Made in China" war auch nicht so passend :D.
Dann ging es das das Anbauen verschiedener Teile. Ich hab einfach alte Werkzeugkisten meines Vaters durchwühlt und mir alles geschnappt, was ich als annähernd passend empfand. Dann hab ich eine Weile rumprobiert, welches Teil wo hin passt und was es darstellen könnte. Hier kann man seiner Fantasie so ziemlich freien Lauf lassen. Ich hab einfach mal dran geschrieben, was ich verwendet habe (bei manchem - den Rohraufsätzen(?) - weiß ich es nicht mal genau ._.''').



Damit die Zündkabel ("Flammenwerfer" ^_^) gut halten, hatte ich aus Alublech Streifen geschnitten und diese an die Waffe geschraubt. Die Schraublöcher im Blech hab ich mit einer Lochzange gestanzt, die in der Waffe mit einem Lötkolben reingebrannt. Das Blech auf diese Weise anzubringen war wohl mitunter noch die zeitlich aufwändigste Arbeit. :D

Das Gewehr war außerdem hohl, da da ja natürlich Wii-Fernbedienung und Nunchuck rein gehörten, und hatte etliche Lücken. Wir hatten für ein anderes Projekt kürzlich Worbla bestellt - ein thermoplastisches Material, das oft für Cosplays verwendet wird (gibt es hier) - und das bot sich perfekt an, um auch an meiner Waffe die vielen Lücken zu schließen. Eigentlich hätte man es danach noch mit Gesso oder Holzleim lackiert, um die Oberfläche zu glätten, ich war aber einfach unglaublich unter Zeitdruck, also hab ich den Schritt ausfallen lassen.

An einigen Stellen sollten außerdem Nieten sitzen, die lassen sich prima durch Heißkleber-Tropfen imitieren. Damit die Tropfen besser halten, sollte man an den entsprechenden Stellen das Plastik mit einem Lötkolben vorher etwas anschmelzen.

Die Waffe wurde im nächsten Schritt matt schwarz angesprüht. Dazu hatte ich sie an einem dünnen Nylonfaden aufgehangen, um so von allen Seiten sprühen zu können. Das Ergebnis sah dann so aus:



Schon viel weniger spielzeughaft, aber noch lange nicht steampunkig genug.
Steampunk ist für mich unweigerlich mit den Farben gold und braun verbunden, daher sollten das die Hauptfarben des Gewehrs werden.

Um die Waffe auf alt zu trimmen, habe ich die Trockenbürsten-Technik angewandt. Dabei wird die Farbe mit dem Pinsel aufgenommen, dann aber auf einem Zeitungsrest o.ö. fast alle Farbe wieder abgewischt. Der Pinsel darf fast gar keine Farbe mehr tragen. Damit wird dann die Waffe angemalt. Dabei kann man ruhig grober arbeiten. An Vertiefungen und Lücken kommt meist weniger Farbe ran, das verstärkt den Used Look zusätzlich.

Die Worbla-Struktur erinnerte mich nach dem Schwarzsprühen sehr an Leder, daher habe ich mir das zunutze gemacht und einfach die entsprechende Teile braun trockengebürstet.

Am Ende kamen noch zwei abgeschnittene Streifen Kunstleder um Griff und Lauf gewickelt und fertig ist ein Schätzchen, das echt was her macht! ^_^



Hier noch ein paar Detail-Bilder:





Insgesamt war es ein spaßiges Projekt und da ich noch eine dritte Spielzeugwaffe besitze (die bekannte Nerf-Gun), bau ich vielleicht noch mal eine Steampunk-Gun. Dann vielleicht sogar mit Video. ^_^

Montag, 15. Juli 2013

Rezept für süßes Leoparden-Brot

Heute zeige ich euch, wie man so ein tolles Leopardenbrot macht:

Der Teig ist eigentlich für einen süßen veganen Hefezopf. Ich habe ein Rezept von Veganes Nom abgewandelt, man kann aber sein Lieblings-Hefeteigrezept verwenden (und bei Bedarf veganisieren).

Zutaten:

1 Würfel Frischhefe
250 ml Sojamilch (z.B. mit Vanillegeschmack)
110 g Zucker
150 g Margarine (z.B. Alsan)
600 g Mehl
1 Ei-Ersatz (z.B. 1 EL Sojamehl mit 2 EL Wasser vermengt)
Kakaopulver

Achtung: Der Teig reicht für etwas mehr als die Kastenform - ca. 1/4 ist zu viel, der Teig würde sonst beim Gehen überquellen -  also könnt ihr entweder noch einen kleinen Hefezopf dazu machen oder ihr rechnet euch das Rezept auf krumme Zahlen runter. ;D


Anleitung:

Hier meine Methode, mit der mir Hefeteige für gewöhnlich immer gelingen:

Milch in der Mikrowelle o.ä. etwas erwärmen, jedoch nicht zu heiß - Hefes Lieblingstemperatur liegt bei etwa 30°C - Hefe und Zucker hinzu geben, verrühren und kurz stehen lassen.

Anschließend Mehl, zimmerwarme Margarine, Ei-Ersatz und Salz hinzugeben. Am besten auch diese Reihenfolge einhalten - Hefe steht weder auf zu viel Fett noch auf zu viel Salz und auf diese Weise wird beides durch das Mehl direkt in der Konzentration verringert (schreibe ich umständlich? >_<' :D).

Nun den Teig aufteilen in 2 kleinere und einen großen Teig (ich hatte 2x200 g und 1x400 g + Rest). Zu einem kleinen Teige knetet ihr 0,5 TL Kakaopulver, zu dem anderen kleinen Teig 1,5 TL Kakaopulver (optional noch einen TL Milch). So erhaltet ihr insgesamt einen kleinen hellbraunen, einen kleinen dunkelbraunen und einen großen hellen Teigklumpen (tolles Wort :D).
Alle drei Klumpen an einem warmen Ort für 1-2 Stunden gehen lassen.
(Ich hab das nun gerade recherchiert: Hefe vermehrt sich am besten bei 32°C und gärt am besten bei 28°C, somit fände ich es logisch, die Temperatur erst auf 32°C zu halten und nach einer Weile auf 28°C abzusenken, aber vermutlich hat fast niemand ein Ofenthermometer oder einen Ofen, der in so niedrigen Temperaturen gut funktioniert? Ich brauche einen Fancy Hightech-Ofen! :D)


Nuuun folgt der spannende Leoparden-Teil:

Alle drei Klumpen werden in jeweils 6-7 Teile gleich große Teile geteilt (die Anzahl der hellbraunen und dunkelbraunen Teile sollte gleich sein, denn beide kombiniert ergeben die Flecken).


Alle Mini-Teige zu länglichen Würmern formen - etwa so lang, wie eure Kastenform lang ist.

Nur die hellen und dunkelbraunen Teiglinge flach ausrollen. Die hellen sollten dabei etwa den Boden der Kastenform bedecken können, die dunkelbraunen müssen nur ein paar Zentimeter breit sein, sie werden nun nämlich um die hellbraunen Würmer herum gewickelt.




In die gefettete Kastenform legt ihr nun immer abwechselnd Teile des hellen Teiges und jeweils leicht versetzt 1-2 Fleckenrollen (aha :D). Die Schichten zwischendrin mit Milch einpinseln, damit sich die Teile besser miteinander verbinden.



Am Ende mit hellem Teig abschließen. Ofen schon mal auf 160°C vorheizen und derweil Kastenform an einem warmen Ort für 15-20 Minuten gehen lassen.


Nun noch euer Hefebrot für knapp 30 Minuten bei 160°C backen, abkühlen lassen und wie immer genießen! Schmeckt super zu Erdnussbutter und Nussnougatcreme (Nuno-Krem) oder Vanillesoße! >:3


Sonntag, 7. Juli 2013

Schokoladen-Geheimnisse Teil 1: Ganache und Super Mario-Muffins



Eines schönen Tages kam ich auf die glorreiche Idee, 1Up- und Super-Pilz-Muffins zu backen.
Aber es soll ja Leute geben, die mögen kein Marzipan *hust*... und Fondant oder Zuckerguss findet vielleicht auch nicht jeder super. Aber Schokolade, ja, die wäre schon eher was.
Da stand ich dann vor dem Problem, wie ich weiße Schokolade denn einfärben soll. Schokolade ist auf Ölbasis, die meisten Lebensmittelfarben jedoch auf Wasserbasis. Gießt man Wasser in flüssige Schokolade, wird diese einfach klumpig und relativ unbrauchbar. Es gibt natürlich auch fettlösliche Farben, aber wer gerne bunt backt, würde daran verarmen.
Also wie wild recherchiert und tatsächlich auf die Lösung all meiner (und vielleicht eurer) Probleme gestoßen: G-A-N-A-C-H-E. Ich habe mich wirklich gefragt, wie so etwas so lange vor mir verborgen bleiben konnte. Es war wirklich wie eine Offenbarung! (Nein, ich dramatisiere nicht über, ich war wirklich unendlich begeistert! :D)

Bei Ganache wird einfach Schokolade in heißer Sahne geschmolzen. Die Sahne fungiert dabei als Emulgator und sorgt dafür, dass fettlösliche und wasserlösliche Bestandteile zu einer homogenen Masse vereint werden können. Daher lassen sich Lebensmittelfarben problemlos in der Sahne lösen und im zweiten Schritt damit die weiße Schokolade einfärben. Eine Erkenntnis, die mein Backen revolutioniert hat! :D

But first things first: die Muffins!

Grundrezept für Muffins:

Trockene Zutaten:

  • 240 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 0,5 TL Natron


Feuchte Zutaten:

  • 1 Ei
  • 130 g Zucker
  • 80 ml Öl
  • 250 g Joghurt
  • 1 Prise Salz

Anleitung Muffins:


  • Ofen gut auf 180°C vorheizen und Muffinblech einfetten. 
  • Feuchte und die trockene Zutaten getrennt vermischen und dann erst beides miteinander vermengen, am besten mit einem Kochlöffel. Auf die Weise gehen Muffins besser auf, zuviel Rühren mögen sie nicht.
  • Das Ganze ergibt einen relativ festen Teig, der mit Löffeln in die Muffinförmchen gelöffelt werden kann. Ich wollte besonders große Muffins, also habe ich nur die Hälfte aller Formen gefüllt (dabei am besten abwechselnd befüllen, damit die Muffins beim Aufgehen mehr Platz haben), man kann aber auch 12 normal große Muffins machen.

  • Nun die Muffins ca. 20 Minuten backen, ich hab die Temperatur nach 5 Minuten noch mal auf 150°C runter gedreht.
  • Fertige Muffins vollständig erkalten lassen.

Zutaten für Ganache:

  • 150 g weiße Schokolade
  • 6 EL Sahne
  • Optional: Kokosfett
  • Lebensmittelfarbe nach Wunsch

Anleitung Ganache:

  • Weiße Schokolade klein hacken, ca. 50 g für später aufheben
  • Schokolade und Sahne werden typischerweise im Verhältnis 1:1 (weichere Creme) bis 3:1 (festere Creme) angesetzt. Da wir eine etwas festere Glasur haben wollen, verwenden wir 3 Mal so viel Schokolade wie Sahne, also bei 150 Schokolade etwa 6 EL Sahne (sind ca. 50 g, ich hab es abgewogen :D). Diese im Wasserbad erhitzen - sie muss nicht kochen - und die Lebensmittelfarbe dazu geben.
  • 150 g der gehackten Schokolade zugeben und so lange rühren, bis alles aufgelöst ist. Die Schokolade wird dabei leicht glasig, fragt mich nicht, warum. :D
  • Nun die Muffins mit der Ganache bestreichen oder kopfüber darin eintauchen. Aufpassen, die Ganache kann anfangs etwas an den Seiten runter laufen, also gleich wegstreichen, wenn es einen stört.

  • Muffins in den Kühlschrank stellen und abkühlen lassen.
  • In der Zwischenzeit die restliche weiße Schokolade möglichst langsam im Wasserbad schmelzen - wenn weiße Schokolade zu schnell erhitzt wird, wird sie eher fester und zerläuft nicht genug. An dieser Stelle kann man noch etwas Kokosfett hinzugeben, dadurch wird die Schokolade noch flüssiger. Aber nur ein kleines bisschen, sonst wird's zu flüssig, da müsst ihr euch etwas ran tasten.
  • Dann werden anschließend mit Hilfe einer Spritztüte (oder improvisierten Gefriertüte) die weißen Punkte auf die Pilze gemalt.



Wer doch eher auf dunkle Schokolade und Nougat steht, kann statt Mushrooms auch einfach Gumbas machen. :D



Ich hoffe, das war lehrreich und ihr habt Spaß beim Nachmachen :)


Dienstag, 2. Juli 2013

Regenbogen-Käsekuchen & Zebra-Käsekuchen inkl. Geheimrezept

Und da geht es auch schon los mit dem ersten Rezept, nämlich für Käsekuchen. Käsekuchen... wie langweilig! Aaalso machen wir natürlich was besseres draus. Wie wäre es mit Regenbogen-Käsekuchen?!

Oder Zebra-Käsekuchen?!

Gleich viel weniger langweilig, nicht wahr? :D

Außerdem verrate ich euch hier das ultra-geheimste Käsekuchen-Rezept, nach dem in meiner Familie seit Jahrzehnten Käsekuchen gebacken wird. Das Rezept ist so geheim, dass ich es gar nicht verraten dürfte! So geheim, dass aus Sicherheitsgründen noch nicht mal der richtige Name drüber steht! (Verwirrungstaktik und so...)

Im Laufe der Jahre hat die Rezeptur auch einige Verbesserungen erfahren, daher hier:

Geheimrezept Käsekuchen v1.1:

Boden:
50 g Margarine
50 g Zucker
1 Ei
175 g Mehl
1/2 Packung Backpulver

Füllung:
500 g Magerquark
1 Packung Puddingpulver Vanillegeschmack
150 g Zucker
3 Eigelb
1 Packung Vanillezucker
250 ml Milch
1 Becher Schmand
100 ml Öl
3 Eiweiß (steif geschlagen)

Regenbogen-Variante: Lebensmittelfarbe in rot, orange, gelb, grün, blau und lila
Zebra-Variante: Kakaopulver


Zunächst sind alle Schritte gleich:
Zunächst den Backofen auf 130°C (Umluft) vorheizen und eine Springform (ich hab 26 cm Durchmesser genommen) einfetten.
Für den Kuchenboden einfach alle zugehörigen Zutaten mit den Händen zusammen kneten und anschließend auf dem Boden einer Springform flach verteilen.
Für die Füllung alle weiteren Zutaten miteinander vermixen, das Eiweiß jedoch zuvor steif schlagen und am Ende langsam unterrühren.


Für die Regenbogen-Variante nun die Füllung auf 6 Schälchen verteilen und jedes davon mit einer der Lebensmittelfarben einfärben. Nun alle Farben in Regenbogenfarben-Reihenfolge (rot, orange, gelb, grün, blau, lila. Aber ich will euch da ja gar nichts vorschreiben. Doch.) auf den Boden gießen, und zwar immer in der Mitte. Jede weitere Farbe drängt dabei die vorherige nach außen.


Für die Zebra-Variante muss die Füllung gleichmäßig auf 2 Schälchen aufgeteilt werden. Ein Teil bleibt, wie er ist, in den zweiten werden 2-3 EL Kakao und ebensoviele EL Milch gerührt. Das Prinzip ist nun dasselbe (Transferleistung ahoi! :D): Man gießt immer abwechselnd hellen und dunklen Teig in die Mitte. Dadurch ergibt sich am Ende ein schönes Zebramuster.


Anschließend den Kuchen ca. 50 Minuten bei 130°C backen.  Unser Ofen scheint recht heiß zu sein, also eventuell den Kuchen etwas länger backen lassen. Rausnehmen, abkühlen lassen und euer Meisterwerk genießen :)

Montag, 1. Juli 2013

Mein erster Blog-Post seit gefühlten Millionen Jahren, juhu!

Hallo, ich hab keine Ahnung, was man so in einem ersten Blog-Post schreibt, aber herzlich willkommen! :D

Weil ich manchmal - genau dann, wenn ich am meisten zu tun habe - innerlich platze vor Einfällen, dachte ich, es kann nicht schaden, auch andere daran teilhaben zu lassen. Hauptsächlich werde ich daher hier Tutorials veröffentlichen, über's Backen oder Nähen oder andere Dinge, die mir so in den Sinn kommen...

Damit dies mehr als nur der E. lesen, halte ich mich dieses Mal auch weitestgehend mit kryptischem Geschwafel zurück. :D